Wie erreiche ich für mich nachhaltige Veränderung?

Du kennst sicher die Situation: du arbeitest an einem deiner Themen, setzt wunderbare Impulse, fühlst dich richtig gut und nach einer Zeit beginnt dieses neue schöne Gefühl langsam abzuebben. Immer mehr und mehr rutschst du wieder in deinen Alltag zurück und die alten Gefühle kommen mehr und mehr zum Vorschein. Was dir vielleicht nur bleibt ist eine Erinnerung, ein Funken dessen, wie du dich gefühlt hast direkt nach deiner (energetischen) Arbeit.

 

Woran liegt das?

Häufig sind wir sehr verstrickt und eingebunden in alte Muster, Prägungen, Erfahrungen und Glaubenssätze, die wir über Jahre oder Jahrzehnte angesammelt haben. Diese prägen unbewusst unser Denken, Fühlen und handeln und bestimmen so unser Leben. Wir haben vielleicht eine Situation, die immer nach dem gleichen Schema abläuft. Wir ziehen vielleicht immer die gleichen Menschen in unsere Beziehungen an und die Beziehung verläuft häufig in ähnlichen oder sogar gleichen Mustern.

 

Warum ist das so?

Ganz einfach: wie im Innen so im Außen. Was du im Inneren an Einstellungen und Überzeugungen hast, das strahlst du automatisch nach außen. Und gemäß dem Prinzip von Ursache und Wirkung wird genau das gleiche auf dich zurückkommen. Das betrifft alle Bereiche deines Lebens: Beruf, Partnerschaft, Geld … Solange du diese wirklich innere Überzeugung und Einstellung nicht ablegst, kannst du auch keine wirkliche Änderung in deinem Leben erwarten, oder wenn dann, wie oben aufgeführt, nur kurzfristig.

 

Schön und gut – wie erreiche ich denn jetzt eine nachhaltige Veränderung in meinem Leben?

Über Jahre oder Jahrzehnte haben wir diese Überzeugungen und Einstellungen aufgebaut und gefestigt. Die Automatismen in unserem System haben sich sehr stabil verankert. Was braucht es also, um diese aufzulockern und zu lösen, sodass sich schließlich neue Verankerungen oder Verbindungen knüpfen können? Es braucht Beständigkeit und mitunter auch Mut, ganz bewusst einen neuen Schritt zu wagen und über eine selbst aufgebaute gesteckte innere Grenze zu gehen. Häufig sind viele Impulse nötig, um diese Automatismen aufzulockern und sie schließlich ganz auflösen zu können. Es ist nötig, durch immer wiederkehrende Impulse zu einer neuen tiefsitzenden Überzeugung zu kommen und diese zu verankern. Auf Gefühlsebene muss eine neue Entscheidung getroffen werden. Die neue Situation, die neue Richtung muss quasi aus unserem absoluten Inneren heraus kommen, diese neue Entscheidung muss gelebt und verkörpert werden.

 

Und was heißt das jetzt ganz konkret?

4 Punkte sind hier sehr wichtig: a) bleibe motiviert und am Ball, b) es ist Mut notwendig, diese Schritte zu gehen, c) sorge für ein unterstützendes Umfeld und d) die innere Überzeugung.

 

Zu a) Häufig neigen wir leider dazu, doch wieder in alte Muster zu fallen und sehen, dass der ehemalige wunderbare Anfangsimpuls sich langsam wieder auflöst. Und aus einem Automatismus und weil wir vielleicht die Überzeugung und den Glauben an die neue Situation verlieren nehmen wir wieder alte Gewohnheiten an.

Hier ist es hilfreich, dir einen Buddy zu holen, zum Beispiel eine Person in Deinem Umfeld, mit der du dich regelmäßig austauschen kannst und dass ihr euch gegenseitig motivieren könnt. Wann immer der eine in ein Loch fällt, ist der andere da, um ihn wieder zu motivieren und aufzubauen.

Schreibe dir eine neue Routine, was du täglich tun möchtest, um effektiv in die neue Situation zu kommen. Hänge sie an die Kühlschranktür oder an einen Platz, wo du sie jederzeit im Blickfeld hast und drauf schaust.

Kreiere dir ein Visionboard, auf dem du jederzeit dein neues Ziel visuell vor Augen hast. Hänge auch dies, wie die Liste mit der Routine, an einen Platz, an dem du sie regelmäßig im Blick hast.

 

Zu b) Mut ist essentiell beim Beschreiten neuer Wege. Häufig werden wir von inneren Angst-Programmen beim Beschreiten neuer Wege abgehalten. Diese Programme sind vielleicht in der Kindheit entstanden und hatten ihre Berechtigung, oder wir haben sie übernommen aus unserer Familie, sodass wir sie getrost ablegen können. Auch hier hilft der Buddy bei der Unterstützung, zur Motivation und zum Austausch.

 

Zu c) Ein generell unterstützendes Umfeld ist sehr wichtig. Es wirkst von außen auf dich ein und beeinflusst dich immens. Gibt es hier unterstützende Menschen und Faktoren so ist dies hilfreicher als ein Umfeld voller Negativität. Ein positives Umfeld beginnt mit einem Buddy, der auf deiner Seite und auf deiner Wellenlänge ist.

 

Zu d) Zweifel ist etwas, was uns sehr ausbremst und vom Weg abbringt. „Soll ich das wirklich?“, „Kann ich das echt?“, „Andere vielleicht – aber ich nie im Leben“, dies sind Gedanken, die vielleicht jeder von uns kennt. Wo kommen diese her? Entweder sind dies alte Angst-Programme oder Beeinflussungen aus dem Umfeld, vielleicht das engste Umfeld von Eltern, Geschwistern oder engen Freunden. Was kann ich dagegen tun?

Hier ist es wichtig, die eigenen Ängste anzuschauen und zu bearbeiten. Setze dich bewusst damit auseinander, und häufig entpuppt sich eine ehemals große Angst als sehr harmlos.

Wie schon gesagt, sorge für ein positives Umfeld. Wenn du spürst, dass eine Person dich runterzieht, dann meide oder minimalisiere den Kontakt zu ihr. Dies mag nur temporär nötig sein, bis du in einem neuen Mindset stabil verankert bist und mit solchen Situationen besser umgehen kannst.

 

Wir können selbst für uns und unsere Situation schon sehr viel tun. Die inneren und gespeicherten Routinen können sehr hartnäckig sein, aber hier hilft es, konstant am Ball zu bleiben.

 

Es ist auch möglich, dass wir an tiefsitzende Programme und Programmierungen stoßen, mit denen wir alleine nicht fertig werden. Dies ist völlig normal. Hier kann es hilfreich sein, dir einen Coach oder Blockadelöser deiner Wahl zu suchen, um mit ihm an diesen Themen zu arbeiten und die nächsten Schritte zu gestalten.

 

Es ist ein Weg mit meistens mehreren Schritten auf den wir uns begeben, wenn wir in eine neue Richtung gehen wollen. Beständigkeit und ein fester Fokus sind die Voraussetzungen zum Erfolg.

 

Ich wünsche dir viel Erfolg und Mut auf deinem neuen Weg. Lass dich nicht von deinem Ziel abbringen. Verwirkliche deine Träume! Der Schlüssel dazu bist du selbst.

 

In Liebe und Dankbarkeit,

 

Nils

 

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